Für wen ist der Kurs?
Die textbasierte Selbstlernweiterbildung richtet sich an Erwachsene. Acht Module behandeln die Bedeutung einer Mensch-Tier-Beziehung, Gesprächsführung, Abschied, Schuldgefühle, Familien, Erinnerungen, Krisengrenzen und Weitervermittlung. Jede Lektion enthält „Eigene Haltung“ und „Professionelle Umsetzung“. Persönliche Verlusterfahrungen müssen nicht offengelegt werden.
Für dich selbst
Für Erwachsene, die Tierverlust und die eigene Haltung in einer begleitenden Rolle reflektieren möchten. Keine Pflicht zur persönlichen Offenlegung.
Für deine berufliche Praxis
Für erwachsene Begleitende, die Gesprächsführung, Zuständigkeitsgrenzen und freiwillige Unterstützungsangebote verantwortungsvoll gestalten möchten.
Zur beruflichen Orientierung
Die Weiterbildung ergänzt Wissen. Sie schafft keine Heilkundeerlaubnis, staatliche Anerkennung oder geprüfte praktische Berufskompetenz.
Die Akademie richtet sich vorwiegend an Frauen; die Buchung ist nicht an ein Geschlecht gebunden.
Voraussetzungen und Lernaufwand
Für Erwachsene mit Interesse an verantwortlicher Begleitung nach Tierverlust. Eigene Belastung und fachliche Grenzen beachten. Der Kurs verleiht keine tiermedizinischen, diagnostischen oder therapeutischen Befugnisse.
- Format
- Weiterbildung
- Umfang
- 8 Module · 32 Lektionen
- Materialumfang
- 340 PDF-Seiten
- Lesen
- etwa 4–6 Stunden
- Freiwillige Übungen
- Frei wählbar nach Vorwissen und Bearbeitungstiefe. Keine Mindestlernzeit oder anerkannten Unterrichtseinheiten; alle Aufgaben bleiben freiwillig.
- Lernform
- Textbasiertes Selbstlernen
Die Stunden sind gerundete Orientierungswerte. Lesen und Übungen sind getrennt angegeben. Du wählst dein Tempo; Aufgaben sind freiwillig.
Was du lernen kannst
- Den individuellen Verlust beschreiben, ohne Beziehungen zu bewerten.
- Soziale Abwertung erkennen und die gewünschte Unterstützung klären.
- Modelle erklären, ohne Phasen oder Zeitpläne vorzuschreiben.
- Den eigenen Auftrag verständlich und ehrlich beschreiben.
- Einen zugänglichen Rahmen und ein erreichbares Gesprächsziel vereinbaren.
- Offene Fragen, Spiegeln und Zusammenfassen gezielt einsetzen.
- Erleben würdigen und Faktenfragen offenhalten.
- Tempo und Abschluss so gestalten, dass Orientierung erhalten bleibt.
- Gegenwärtige Beziehung, erwarteten Verlust und Pflegebelastung auseinanderhalten.
- Orientierung ermöglichen, ohne den Zeitpunkt einer Euthanasie festzulegen.
- Wünsche, Möglichkeiten und Unterstützung vor einem Termin klären.
- Dringliches von Aufschiebbarem unterscheiden und Zuständigkeiten kennen.
- Gefühl, Wissen und Verantwortung auseinanderhalten.
- Belastende Ereignisse besprechen, ohne eine Behandlung vorzutäuschen.
- Begleitung ohne erfundene Gewissheit gestalten.
- Gefühle anerkennen und ungeprüfte Vorwürfe begrenzen.
- Ehrliche Sprache mit Beteiligung und Schutz verbinden.
- Gemeinsame Absprachen ohne vorgeschriebene Gefühlsform entwickeln.
- Individuelle Voraussetzungen erfragen statt Gruppenbilder anwenden.
- Beobachtungen von Deutungen trennen und tierärztliche Zuständigkeit beachten.
- Eine Beziehung erinnern, ohne einen bestimmten Abschluss zu verlangen.
- Symbolische Handlungen mit Zustimmung und klaren Grenzen planen.
- Konkrete Entlastung aus dem aktuellen Bedarf ableiten.
- Zeitliche Auslöser und neue Entscheidungen ohne starre Regeln besprechen.
- Unterstützungsbedarf beschreiben, ohne selbst zu diagnostizieren.
- Unmittelbare Sicherheit vor den üblichen Gesprächsablauf stellen.
- Aus einer Empfehlung einen erreichbaren nächsten Schritt machen.
- Notwendige Informationen von unnötigen persönlichen Details trennen.
- Einen gemeinsamen Rahmen mit begrenzbaren Beiträgen schaffen.
- Transparente Grenzen ohne Druck auf trauernde Menschen formulieren.
- Persönliche Erfahrung als begrenzte Ressource nutzen.
- Begründete Entscheidungen zeigen und Grenzen des Nachweises benennen.
8 Module · 32 Lektionen
Inhalte und Lernweg
Acht Module verbinden fachliche Orientierung und Gesprächsrahmen mit unterschiedlichen Verlustsituationen, Alltag, Grenzen und reflektierter eigener Praxis.
Modul 1 · Tierverlust fachlich verstehen
Bindung, soziale Anerkennung und unterschiedliche Trauerverläufe.
- Die Bedeutung einer Mensch-Tier-Beziehung erkunden
- Nicht anerkannte Trauer ernst nehmen
- Trauermodelle als Orientierung verwenden
- Begleitung, Beratung und Behandlung abgrenzen
Modul 2 · Einen verlässlichen Gesprächsrahmen schaffen
Auftrag, Zuhören, Gefühle und begründete nächste Schritte.
- Das erste Gespräch auftragsklar beginnen
- Zuhören und verständlich zurückmelden
- Gefühle anerkennen, ohne Behauptungen zu bestätigen
- Schweigen, starke Gefühle und Gesprächsenden gestalten
Modul 3 · Vor dem Tod und rund um den Abschied begleiten
Antizipatorische Trauer, tierärztliche Entscheidungen und praktische Vorbereitung.
- Trauer vor dem Tod verstehen
- Entscheidungsfragen an die Tierarztpraxis vorbereiten
- Den Abschied praktisch vorbereiten
- Die ersten Tage und praktische Entscheidungen begleiten
Modul 4 · Mit schwierigen Verlustumständen arbeiten
Schuld, plötzlicher Tod, Ungewissheit und soziale Konflikte.
- Schuldgedanken sorgfältig unterscheiden
- Plötzlichen und gewaltsamen Verlust begleiten
- Ungewissheit bei vermissten oder getrennten Tieren aushalten
- Ärger und Konflikte sachlich begleiten
Modul 5 · Unterschiedliche Menschen und Lebenslagen erreichen
Kinder, Familien, Zugänglichkeit, Kultur und weitere Tiere.
- Mit Kindern klar und behutsam sprechen
- Unterschiedliche Trauer in Familien respektieren
- Zugänglichkeit und Lebenslage berücksichtigen
- Weitere Tiere im Haushalt mitbedenken
Modul 6 · Erinnerung und Alltag gemeinsam gestalten
Freiwillige Rituale, veränderte Routinen und neue Beziehungen.
- Erinnerungen und fortbestehende Verbundenheit gestalten
- Rituale freiwillig und passend entwickeln
- Den veränderten Alltag schrittweise ordnen
- Jahrestage und die Frage nach einem neuen Tier begleiten
Modul 7 · Grenzen erkennen und fachlich weitervermitteln
Belastung, Krisen, Kooperation und verantwortliche Dokumentation.
- Erhebliche Belastung erkennen und einordnen
- Bei einer akuten menschlichen Krise handeln
- Weitervermittlung verlässlich gestalten
- Vertraulich und nachvollziehbar dokumentieren
Modul 8 · Die eigene Praxis qualitätsbewusst gestalten
Gruppen, berufliche Grenzen, Selbstreflexion und begründete Fallarbeit.
- Gruppen sicher und respektvoll moderieren
- Angebot, Erreichbarkeit und wirtschaftliche Interessen klären
- Eigene Betroffenheit und Belastung reflektieren
- Fallarbeit auswerten und Kompetenz realistisch einschätzen
Vertiefende Einordnung und Anwendung
Drei Begleitbände, ein zusammenhängender Lernweg
177 Seiten Kursskript, 87 Seiten Arbeitsbuch und 76 Seiten Fall- und Praxisbuch: insgesamt 340 Seiten.
32 Lektionsarbeitsblätter, acht Werkstattprotokolle und zwölf Praxisvorlagen, Abschlussreflexion und Fortsetzungsseite. Vergleichsorientierungen stehen getrennt von den eigenen Arbeitsfeldern.
Freiwillige Reflexions- und Anwendungsaufgaben mit Vergleichsorientierungen. Keine Benotung, Mindestpunktzahl oder verpflichtende Offenlegung persönlicher Erfahrungen.
Das Arbeitsbuch enthält 128 ausfüllbare PDF-Felder; das Fall- und Praxisbuch enthält 55. Bei langen Antworten bitte die Druckvorschau prüfen und gegebenenfalls die Fortsetzungsseite nutzen.
Autorin und redaktionell Verantwortliche: Laura Krasniqi. Fassung 2.0, Stand 25.10.2026.
So lernst du – deine Materialien
Du liest gegliederte Onlinelektionen mit Beispielen, Tabellen und Reflexionsaufgaben. Freiwillige Reflexions- und Anwendungsaufgaben mit Vergleichsorientierungen. Unbenotet, ohne Mindestpunktzahl und ohne automatische Bewertung persönlicher Texte.
- 177 Seiten Kursskript
- 87 Seiten Arbeitsbuch · 40 Arbeitsblätter
- 76 Seiten Fall- und Praxisbuch
- 8 fiktive Fallwerkstätten
Acht fiktive Fallwerkstätten mit Entscheidungspausen, begründeten Bearbeitungen und Transfer. Acht passende Werkstattprotokolle und zwölf Praxisvorlagen unterstützen die eigene Reflexion. Keine Abgabe oder individuelle Bewertung.
Schriftgröße, Lesemodus und Lesezeichen helfen beim Lernen. Dein Lernfortschritt liegt im Konto, eigene Notizen und Arbeitsblatteingaben bleiben im Browser. Exportiert werden nur deine eigenen Texte. Keine verpflichtenden Videos, Audios oder Termine; keine persönliche Korrektur oder Einzelbetreuung.
Eine Original-Leseprobe kennenlernen ↗
Teilnahmebescheinigung
Teilnahmebescheinigung – Weiterbildung Tiertrauerbegleitung
Markiere alle 32 Lektionen als bearbeitet und bestätige deine Teilnahme im Konto. Aufgaben, Fallwerkstätten und Praxisvorlagen bleiben freiwillig und unbenotet. Keine Pflichtabgabe, Mindestpunktzahl oder Offenlegung persönlicher Erfahrungen.
Die Bescheinigung dokumentiert die beschriebenen Bearbeitungsbedingungen. Sie ist kein staatlicher oder akademischer Abschluss, keine externe Zertifizierung und kein Nachweis praktisch geprüfter Berufskompetenz.
Was der Nachweis für diesen Kurs bedeutet
Reiner Teilnahmenachweis. Keine praktisch geprüfte diagnostische oder therapeutische Kompetenz, staatlich geprüfte Berufskompetenz oder staatliche Anerkennung.
Preis und Zugang
Einzelkauf
199,00 €
Einmaliger Kauf, dauerhafter Kurszugang im Konto. Die oben genannten Original-PDFs gehören als geschützte Downloads dazu. Kein Abo erforderlich.
Diesen Kurs einzeln kaufen
Lauretta Stone Komplett
29,90 € monatlich. Alle veröffentlichten regulären Katalogkurse sind ab bestätigtem Zahlungsbeginn enthalten, ohne Wartezeit.
Onlinelektionen, vorhandene Übungen und Wissensfragen. Einzelne Arbeitsblätter nur, soweit separat bereitgestellt. Keine vollständigen PDF-Begleitbände. Zugang während des bezahlten Zeitraums; ein Einzelkauf hat Vorrang.
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Fachliche Grenzen und wichtige Bedingungen
Keine Behandlung psychischer Erkrankungen, keine tiermedizinische Beratung und kein Ersatz für professionelle Krisenhilfe. Der Teilnahmenachweis bescheinigt keine beobachtete Gesprächskompetenz oder staatliche Berufszulassung.
Dieses Angebot vermittelt Wissen und Reflexionsmöglichkeiten. Es ersetzt keine staatlich geregelte Berufsausbildung und verleiht keine medizinischen, diagnostischen oder psychotherapeutischen Befugnisse.
Die Weiterbildung vermittelt außerberufliches beziehungsweise beruflich ergänzendes Wissen. Sie ersetzt keine staatlich geregelte Berufsausbildung und berechtigt nicht zur Ausübung von Heilkunde, Diagnostik oder Psychotherapie.
Keine tiermedizinische, tiertherapeutische oder tierheilkundliche Qualifikation. Beschwerden und medizinische Fragen gehören in tierärztliche Hände; Tierwohl und artspezifische Bedürfnisse haben Vorrang.
Autorin und redaktionelle Verantwortung
Laura Krasniqi · Lauretta Stone Akademie
Kursfassung: 2.0 · Dokumentierter Inhaltsstand: 2026-10-25.
Sprachlich überarbeitet am 24.10.2026. Externe fachliche Prüfung: nicht dokumentiert.
Mehr über Laura und die Entstehung der Akademie ↗
Weitere Fragen zu diesem Kurs
Gibt es eine Prüfung oder Pflichtabgabe?
Nein. Diese Weiterbildung ist ein Selbstlernkurs. Alle Aufgaben und Abschlussfälle sind freiwillig und unbenotet. Es gibt keine persönliche Korrektur.
Wie erhalte ich die Teilnahmebescheinigung?
Markiere alle 32 Lektionen als bearbeitet und bestätige deine Teilnahme im Konto. Aufgaben, Fallwerkstätten und Praxisvorlagen bleiben freiwillig und unbenotet. Keine Pflichtabgabe, Mindestpunktzahl oder Offenlegung persönlicher Erfahrungen.
Ist der Kurs eine Therapieausbildung?
Nein. Es geht um nichtheilkundliche Begleitung. Tiermedizinische Entscheidungen, Diagnostik und Behandlung bleiben bei den zuständigen Fachpersonen.
Muss ich eigene Verlusterfahrungen schildern?
Nein. Du kannst ausschließlich mit den fiktiven Fällen arbeiten. Persönliche Notizen und Eingaben bleiben auf deinem Gerät. Reale vertrauliche Fallangaben gehören nicht in die Übungen.
Welche Materialien gehören dazu?
Der Einzelkauf bietet dauerhaften Onlinezugang und drei geschützte PDF-Bände der Selbstlernfassung: Kursskript, Arbeitsbuch sowie Fall- und Praxisbuch. Das aktive Komplett-Abo bietet Onlinezugang ohne vollständige PDF-Downloads. Ein zusätzlicher Einzelkauf behält seine Kaufrechte.
Ist eine bestimmte Wirkung garantiert?
Nein. Trauer hat keine vorgeschriebene Phasenfolge oder feste Frist. Das Gesamtprogramm wurde nicht als Intervention evaluiert. Die Teilnahmebescheinigung ist kein Nachweis praktisch geprüfter Kompetenz.