Öffentliche Leseprobe · Modul 1 · Lektion 01.1
Rechenschwierigkeiten und Dyskalkulie unterscheiden
Ein kurzer Originalauszug aus „Dyskalkulietrainer/in“. Die Weiterbildung umfasst zwölf Module und 48 textbasierte Lektionen.
Lernziel
- Beobachtungen beschreiben, ohne eine klinische Diagnose abzuleiten.
Den Begriff „Rechenschwierigkeiten“ verwenden wir in diesem Kurs als pädagogischen Oberbegriff: Jemand kommt mit bestimmten mathematischen Anforderungen noch nicht zurecht. Er bezeichnet zunächst einen Unterstützungsbedarf. Dyskalkulie beziehungsweise Rechenstörung bezeichnet dagegen einen diagnostischen Sachverhalt. Die ICD-10-GM 2026 führt Rechenstörung unter F81.2; Schwierigkeiten beim Erlernen grundlegender Rechenfertigkeiten stehen im Mittelpunkt. Eine schlechte Note allein begründet keine Diagnose. [Q01]
Q01 · BfArM: ICD-10-GM 2026, F81.2 und F81.3
Freiwilliger Selbstcheck
Ohne Note oder Mindestpunktzahl. Du kannst die Einordnung jederzeit öffnen.
Ist eine Note ein diagnostischer Befund?
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Nein. Eine Note fasst schulische Leistung zusammen; sie ersetzt keine fachliche Diagnostik.
Wozu dient eine Arbeitshypothese?
Mit der Einordnung vergleichen
Sie lenkt die nächste Beobachtung und bleibt korrigierbar.
Hier endet die Leseprobe
48 Lektionen, zwölf fiktive Fallwerkstätten, 240 freiwillige Aufgaben und Fachvertiefungen mit transparenten Grenzen. Keine klinische Qualifikation oder lerntherapeutische Vollausbildung.
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